Jubigo e.V.

Das Jugendbildungs- und Sozialwerk Goethe e.V. (Jubigo) hat seit seiner Gründung mehrere soziale Projekte ins Leben gerufen, die der Gesamtgesellschaft zugutekommen. Der Fokus der Arbeit liegt auf jungen Menschen und ihrem Lebensumfeld. Neben Angeboten zu Prävention, Hilfe und Bildung, legt der anerkannte Träger der freien Jugendhilfe großen Wert auf den kulturellen Austausch. Jubigo ist Trägerverein von verschiedenen Projekten, das bekannteste davon ist 180 Grad Wende. 

Initiative

180 Grad wende

Vor fast zehn Jahren kamen KölnerInnen zusammen, um nach Lösungen für besorgniserregende Entwicklungen wie Kriminalität, Extremismus und Radikalisierung zu finden. Was daraus entstand, war eine Initiative mit ungeahntem Ausmaß: Junge Menschen, die sich als sogenannte Multiplikatoren für ihre Stadt und hilfsbedürftige Menschen einsetzen und sich in Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen, wie Polizei und Jugendamt, als Hilfsnetzwerk für sozial benachteiligte Jugendliche einsetzen. Seitdem wurde mehr als tausend Jugendlichen geholfen und ein Weg zur persönlichen Wende aufgezeigt. 180 Grad Wende wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und ist im Rahmen von Keepers landesweit in NRW aktiv. Erfahren Sie mehr über die Mission und Geschichte von 180 Grad Wende auf der Website.

Jung, gebildet und Sozial

Junge Menschen zu gebildeten und sozialen Menschen zu formen, dafür stehen wir als Verein ein. Nicht umsonst werden die Wörter Bildung und sozial im Vereinsnamen großgeschrieben. Junge Menschen gleich welcher Herkunft dabei zu unterstützen ihre Talente  zu finden und zu leben, dass will Jubigo mit zahlreichen Projekten erreichen. 

Warum Goethe?

Jeder Mensch hat Begabungen und steht in der Verantwortung vor sich selbst und der Gemeinschaft, das Beste aus seinem Leben zu machen. Indem man für sein eigenes Wohl eintritt, tritt man für das Wohl der Gemeinschaft ein. Dieses und mehr beweist Johann Wolfgang Goethe mit seinem lyrischen Erbe. Im Sinne der Epoche des Sturm und Drang hat Goethe ein Bewusstsein für soziale Missstände geschaffen und vermochte es wie kein anderer Dichter, den Orient und Okzident miteinander zu vereinen und eine Brücke zwischen den Kulturen zu schlagen. Auch wir als Verein, sehen es als unsere Verantwortung mit innovativen Ideen soziale Missstände anzugehen, uns für Individuum und Gesellschaft stark zu machen und den interkulturellen Austausch zu fördern.

STärkung der Zivilgesellschaft

Die rechte Szene gewinnt immer mehr an Fahrtwind und instrumentalisiert Minderheiten, um für ihre menschenverachtende Ideologie zu mobilisieren. Jubigo setzt mit diversen Bildungs- und Beratungsangeboten entscheidende Impulse für den sozialen Frieden und zeigt mit gelebtem Engagement, dass Pluralität ein wichtiges Gut ist, das verteidigt werden muss.

MENTORING & EMPOWERMENT

Damit Möglichkeiten non-formaler Bildung für junge Menschen aus allen Gesellschaftsschichten offen stehen, bieten wir im Rahmen des Projekts „Junge Exzellenz Akademie“ ein spezielles Förderprogramm. Jugendliche bekommen die Gelegenheit sich in interdisziplinären Fachbereichen weiterzubilden und sich für ihre berufliche Karriere fit zu machen.

© Gordon Welters

GEMEINSAM GEGEN RASSISMUS

Der Einfluss von bedenklichen Medieninhalten und fremdenfeindlichen Weltanschauungen macht auch vor Schulen keinen Halt. Im Schulprogramm „Menschenfreund-Menschenfeind“ werden Workshops für Schulklassen organisiert, in denen menschenfeindliche Einstellungen wie etwa Rassismus, Antisemitismus und Radikalisierung jeglicher Couleur behandelt werden.

CHANCENGerechtigkeit

Der Pluskurs dient der Vermittlung von jungen Menschen in das Arbeitsleben, in die Schule oder in Maßnahmen zur beruflichen Qualifikation. Während des Kurses werden die jungen Teilnehmenden durch Mentoren begleitet und motiviert. In mindestens sechzehn Veranstaltungen werden Tipps und praktische Übungen zu Bewerbungsunterlagen, Vorstellungsgesprächen und der Jobsuche gegeben.

MIT SPORT ZEICHEN SETZEN

Mit „Kick it against hate“ wird die große Beliebtheit des Fußballs genutzt, um ein Bewusstsein für sensible Themen zu schaffen. Während der Halbzeitpausen geben externe Referenten Inputs zu Themen wie Extremismus, Rassismus und Diskriminierung.

Vorstand

„Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!“ (Goethe)

Ümran Sema Seven

Vorstandsvorsitzende. Psychologin. An der Uniklinik Köln forscht und lehrt Ümran Seven als wissenschaftliche Mitarbeiterin u.a. zum Thema Gesundheitskompetenz und schreibt ihre Doktorarbeit zum Thema Demenzdiagnostik bei Menschen mit Migrationshintergrund. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Chancengleichheit innerhalb der Gesundheitsversorgung zu ermöglichen.

Numan Özer

Stellvertretender Vorsitzender. Jurist. Das Angebot der Gesprächskreise in verschiedenen Justizvollzugsanstalten in NRW sind auf die Bemühungen von Numan Özer hin entstanden und werden unter seiner Leitung fortlaufend ausgeweitet.

Mimoun Berrissoun

Geschäftsführer. SozialwissenschaftlerIm Rahmen von Extremely Together der Kofi Annan Foundation vertritt Mimoun Berrissoun als einer von zehn internationalen Young Leader Deutschland. Zu seinen Bemühungen gehören das Aufgreifen und die Lösung landesspezifischer, aber auch globaler Problemzustände, die den Frieden und das Wohlbefinden der Bevölkerung einschränken.

Avista Assadi

Kassenwartin. Gesundheitsökonomin. Als Autorin des Buches „Die Integration von Menschen mit Migrations- oder Flüchtlingshintergrund in das Gesundheitswesen als Chance zur Reduzierung des Fachkräftemangels“ ist Avista Assadi besonders darauf bedacht die Integration junger Menschen zu fördern.

 Förderer und Unterstützer

Jugendbildungs- und Sozialwerk
Goethe e.V.
Buchforststr. 113
51103 Köln

Telefon: 0221 168 322 09
Email: info@jubigo.de

Kontakt

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